http://www.limes-in-deutschland.de/
Die Rekonstruktion eines Limeswachturms in der Gemeinde Limeshain entlang des Limesradweges kann beginnen. Bürgermeister Adolf Ludwig erhielt am 22.01.2010 aus den Händen von Landrat Joachim Arnold den Bewilligungsbescheid über rund 120.000 Euro. Das Geld stammt aus dem EU-Leader-Förderprogramm für strukturschwache Regionen. Insgesamt kostet das Projekt 238.000 Euro. Und auch die Sparkasse Oberhessen hat finanzielle Unterstützung zugesagt.
Besonders dankt die Gemeinde Limeshain dem Geschichts- und Kulturverein Limeshain (GKL), der das Vorhaben mit 20.000 Euro unterstützt, die durch Veranstaltungen und Spenden gesammelt wurden.
Limes bezeichnet einen von den Römern angelegten Grenzwall oder eine ähnliche Überwachungsanlage an den Reichsgrenzen. Oft waren diese Anlagen nicht zur Abwehr von ernsthaften Angriffen gedacht und geeignet, sondern dienten eher der Kontrolle und schnellen Nachrichtenübermittlung. Neben der Funktion als militärisches „Frühwarnsystem“ dienten die limites meist als Zollgrenzen und ihre Grenzübergänge als „Marktplätze“ für den Außenhandel. Die bekanntesten Limites sind der Obergermanisch-Rätische Limes in Deutschland, mit 550 km das längste Bodendenkmal der Welt nach der Chinesischen Mauer, und der Hadrianswall in Großbritannien.
Der Limes lag auf dem Gebiet der heutigen Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern und grenzte die nördlich der Donau liegenden Teile der römischen Provinz Raetia nach Norden und die rechtsrheinischen Teile der Germania Superior nach Osten ab. In Obergermanien bestand der Grenzwall zunächst nur aus einem Postenweg, ab ca. 162/63 dann aus Palisaden, Gräben und Wällen; in einem kurzen Abschnitt bestand er, wie der rätische Limes, aus einer Mauer. In Raetien wurde der Wall später durch eine Mauer verstärkt. Entlang seines Verlaufes reihten sich etwa 900 Wachtürme sowie 120 größere und kleinere Truppenlager (Kastelle). Die Wachtürme waren so angelegt, dass sie bei klarem Wetter Sichtverbindung untereinander hatten. Der Limes hatte so auch die Funktion einer Fernmeldeeinrichtung, über die mit Hilfe von Licht- oder Hornsignalen Nachrichten über Barbareneinfälle an die befestigten Lager gesendet werden konnten. Daneben scheint er nach Ansicht der jüngeren Forschung weniger als Militär- denn als Wirtschaftsgrenze gedient zu haben, die den Verkehr zwischen den Provinzen und der Germania Magna regulieren sollte. Der Limes wurde wohl in Zusammenhang mit dem großen Alamanneneinfall des Jahres 259/260 aufgegeben; das Dekumatland wurde zwischen 260 und 285 von römischen Truppen geräumt. Allerdings betrachteten die Römer das Gebiet zwischen Rhein/Donau und Limes offenbar nach wie vor als Teil des Imperiums, und unter Kaiser Julian wurden einige Abschnitte des obergermanischen Limes um 360 vielleicht sogar zeitweilig erneut bemannt.
Geschäftsstelle
Kurstrasse 8
63667 Nidda / Bad Salzhausen
Telefon 0 60 43 / 98 65 17 0
Telefax 0 60 43 / 98 65 17 1
E-Mail:
regionalmanagement@oberhessen.de
Sprechzeiten:
Di. und Do. 09.00-16.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Europäischer Landwirtschaftsfonds für
die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.
Christian Renner: 06043-950732 oder E-Mail: redaktion@oberhessen.de
Gudrun Haas:06044/964407 oder E-Mail: info@oberhessen.de
Etwa 150 Besucher konnte Ulrike Pfeiffer-Pantring, Vorsitzende des Vereins Oberhessen, begrüßen auf dem Regionalforum in Wallernhausen begrüßen. Die Folien der Vorträge gibt es hier als Download.
Auch in 2012 gibt es zum internationalen Frauentag zahlreiche Verantstaltungen in Oberhessen. mehr...
Es gibt wohl keine bessere Möglichkeiten, eine herrliche Region zu entdecken als mit einer schönen Wandertour. In Oberhessen gibt es viele Wanderweg mehr ...
Mehr als 50.000 Besucher in den ersten vier Monaten. Das neue Museum auf dem Glauberg ist ein Publikumsmagnet. mehr ...
Sich suchen den passenden Handwerker, ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung? In der Unternehmensdatenbank Oberhessen werden Sie fündig. mehr...
Feuerwehrmuseum, Metzgermuseum, 50er-Jahre-Museum, Römer, Kelten und alte Druckereien - die Museen in Oberhessen bieten einen spannenden Blick in die Geschichte unserer Region. mehr...
Dreimal im Jahr erscheint das Oberhessen-Magazin mit Geschichten aus der Region, reichlich Infos und einem Veranstaltungskalender. mehr...
Vom 11. bis zum 13. Mai 2012 findet in Nidda wieder eine Oberhessen-Messe statt. In den vergangenen Jahren konnte diese größte Messe ihrer Art in der Region Oberhessen über 10.000 Besucher anlocken. Aussteller können sich jetzt bereits anmelden. mehr...