Wandern und Radfahren

Vulkanring Vogelsberg

Durch seinen Verlauf im Grenzgebiet zwischen dem  waldreichen Hohen Vogelsberg, dem sogenannten Oberwald, und den sich anschließenden, eher landwirtschaftlich genutzten Niederungen der übrigen Vogelsbergregion, ergibt sich ein besonderer Wegeverlauf, der geprägt ist von häufigem Wechsel der Landschaftsszenen, welche vom dichten Wald über die typische Heckenlandschaft bis zu Fernblicken in die Wetterau und bis nach Frankfurt reichen. Kleine Seen, heimelige Dörfer und interessante Städtchen am Wegesrand gestalten den Vulkanring abwechslungsreich. 
Im Bereich der Wetterau ist der Wegeverlauf sanfter, doch müssen dafür in Ulrichstein große Höhenunterschiede auf kleinster Strecke bewältigt werden. Zur Entschädigung gibt es herrliche Fernsichten - bei klarem Wetter bis in den Knüll, die Rhön oder das Gießener Becken.

Bei einem Wanderweg von über 125 km Länge bietet sich eine Unterteilung in verschiedene Streckenabschnitte an: 
Tourenvorschlag „In 6 Tagen rund um den Vulkan“: 

Laubach - Eichelsdorf: ca. 20 km/ca. 5 Std. 
Eichelsdorf - Gedern: ca. 16 km/ca. 4 Std. 
Gedern - Mooser Seen: ca. 23 km/ca. 6 Std. 
Mooser Seen - Herbstein: ca. 20 km/ca. 5 Std. 
Herbstein - Ulrichstein: ca. 26 km/ca. 6,5 Std. 
Ulrichstein - Laubach: ca. 25 km/ca. 6,5 Std.
Topografie/Schwierigkeitsgrad 
teilweise große Höhenunterschiede mit stärkeren Auf- und Abstiegen besonders um Ulrichstein / leicht bis mittel
Wege 
befestigte Waldwege, vielfach Naturwege, Schotterwege, wenig AsphaltwegeInformationen über touristische Einrichtungen,Gastronomie oder Übernachtungsmöglichkeiten in den zahlreichen Hotels, Pensionen und Gaststätten, sowie „Wandern ohne Gepäck“ erhalten Sie bei u. a. bei der Region Vogelsberg Touristik www.vogelsberg-touristik.de.

Extratouren Vogelsberg

Natur erleben auf abwechslungsreichen Wegen und Pfaden. Die Extratouren Vogelsberg sind zwischen 12 und 19 Kilometer lang. Alle der sechs Touren sind Rundwanderwege. Sie wurden im Sommer 2007 markiert und tragen alle ein Siegel des Deutschen Wanderinstitutes. Verlängerungen und Varianten sind möglich.
Infos und GPS-Daten gibt es unter www.extratouren-vogelsberg.de

Der Vogelsberger Höhenclub VHC

Der VHC Vogelsberg kümmert sich um Wanderwege und die Beschilderung. Ziel des Vereins ist es, Menschen für den Vogelsberg und für das Wandern im Vogelsberg zu begeistern.Mit seinen 30 Zweigvereinen und mehr als 3500 Mitgliedern umfasst der VHC das Gebiet von Vogelsberg und Wetterau im Städtedreieck Frankfurt/Main - Gießen - Fulda. Als Mitglied des "Verbandes Deutscher Gebirgs- und Wandervereine Landesverband Hessen" ist der VHC ein anerkannter Naturschutzverband nach §59 (früher §29) Bundesnaturschutzgesetz mit Sitz und Stimme in den Naturschutzbeiräten der Kreise Vogelsberg, Wetterau und Gießen sowie in zahlreichen Städten und Gemeinden dieser Region.

Bonifatius-Route

Zur Erinnerung an den 1250. Todestag des Missionars Bonifatius besteht seit dem Sommer 2004 ein neuer Wander- und Pilgerweg: die Bonifatius-Route. Sie folgt den Spuren des Trauerzuges, der im Jahr 754 unter großer Anteilnahme der Bevölkerung den Leichnam des Bonifatius von Mainz zu seiner letzten Ruhestätte nach Fulda brachte. Ausgangs- und Endstationen der Route sind die beiden bedeutenden alten Bischofsstädte Mainz und Fulda. Dazwischen verbindet die Route unterschiedlichste Kulturlandschaften. In der Region Oberhessen liegen die Orte Limeshain, Büdingen, Glauburg, Ranstadt, Ortenberg, Hirzenhain, Gedern und Schotten an der Bonifatius-Route.
Die Klosterruine Konradsdorf ist eine der Stationen in Oberhessen. Das Prämonstratenserkloster wurde vermutlich um 1150 von Gerlach von Büdingen als Doppelkloster gegründet. Vom mittelalterlichen Klosterbezirk sind die Kirche und das so genannte Nonnenhaus erhalten. Weniger auffällig und erst auf dem zweiten Blick zu entdecken, ist die  Ruine der Schafskirche in Lißberg. Der Legende nach soll an diesem Platz der Leichenzug des Heiligen gerastet haben.

Bei Burkhards kommt die Route an der „Stumpe Kirch“ (auch genannt: Marcellinuskapelle) vorbei. Verborgen in einer Baumgruppe liegen die aufgemauerten Fundamente. Der Überlieferung nach hat der Leichenzug mit den Gebeinen des Bonifatius in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli 754 an dieser Stelle gerastet.  Die höchste Stelle erreicht die Bonifatius-Route am Taufstein. Am Bonifatius-Brunnen, einer in Stein gefassten heute versiegten Quelle, soll der Legende nach „der Apostel der Deutschen“ getauft haben. Pilger und Wanderer können auf der rund 180 Kilometer langen Bonifatius-Route auf eine christliche und kulturhistorische Entdeckungsreise gehen.

Mehr Infos unter: www.bonifatius-route.de Verein Bonifatius-Route e.V.

Der WetterAusflug

Rund um Bleichenbach und Besuch im Künstleratelier

Weglänge: 13 Kilometer
Reine Gehzeit: Drei Stunden, 350 Höhenmeter
Einkehrmöglichkeiten: In Bleichenbach und Bergheim
Anfahrt: Bundesstraße 457 über Glauberg/Stockheim oder über Ortenberg
Parkplatz: Am Eubertsweg
Startpunkt: Atelier der Metallbildhauerin Ulrike Obenauer im Eubertsweg in Ortenberg/Bleichenbach

ÖPNV-Verbindungen: Bleichenbach liegt an der Bahnstrecke Gelnhausen - Gießen. Die Züge fahren werktags im Stundentakt am Wochenende etwas seltener

Unser Startpunkt ist das Künstleratelier von Ulrike Obenauer im ehemaligen Raiffeisengebäude in Bleichenbach. Dort, wo einst Getreide und Viehfutter, Brennmaterialien und Kunstdünger verkauft wurden, schafft die Bleichenbacher Künstlerin ihre Figuren und Installationen aus Metallschrott. Bereits vor dem Haus gibt es vieles zu sehen. Noch mehr allerdings gibt es im Atelier, das die Künstlerin für interessierte Besucherinnen und Besucher gerne öffnet. Wer mehr über die Künstlerin wissen möchte, dem sei ihre Homepage www.metallenes.de empfohlen.

Wir laufen auf dem Radweg in Richtung Bergheim. Zunächst auf einem Hohlweg entlang von Obstbäumen geht es gleich einmal kräftig bergan. Nach einem Kilometer werden wir schon mit einem ersten Fernblick belohnt. Vor uns liegt Selters mit dem Schulstandort Konradsdorf. Nach links blicken wir auf Stockheim, halb rechts am Berg liegt Wippenbach.

Wir gehen vor dem Funkmast nach rechts und folgen dabei dem Teerweg. In einer Links-Rechts-Kombination kommen wir schließlich an die Bundesstraße 457, die den Ortenberger Stadtteil Bleichenbach mit dem Hauptort verbindet. Wir überqueren die Kreisstraße und gehen nach wenigen Metern rechts auf die Apfelwein- und Obstwiesenroute und den Radweg nach Bergheim, dem wir jetzt erst einmal folgen.

Unser Weg führt vorbei an der „Äppelhalle“, einer großen Scheune (1). Links sehen wir das Ortenberger Schloss mit dem Steinbruch dahinter. Auf unserem weiteren Weg kommen wir vorbei am Bauhof der Stadt Ortenberg, überqueren die Landesstraße und kommen in einer Links-Rechts-Kombination wieder auf den Feldweg.

Wir nehmen jetzt die erste Abzweigung und den Wiesenweg nach rechts und verlassen für ein kleines Stück den Radweg(2). Bei längerer Regenzeit kann der Weg matschig werden, dann ist man mit festem Schuhwerk gut beraten. Wir treten aus dem Wald heraus und gehen geradeaus weiter, vorbei an Feldern und Wiesen, bis wir auf einen Weg stoßen, den wir nach links und nach wenigen Metern wieder nach rechts gehen. Vorbei an einer Pferdekoppel laufen wir jetzt gut 300 Meter, um dann im Wald in einer Spitzkehre nach rechts zu gehen (3). Wir haben den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht, jetzt heißt es steil bergab.

Wir passieren auf unserem Weg eine idyllisch gelegene Pferdekoppel. An einem Fischteich laden Bänke zum Rasten und Schauen ein (4). Auf unserem weiteren Weg kommen wir schließlich in den Ortenberger Stadtteil Bergheim, der nach wie vor geprägt ist von dem Abbau des wertvollen Vogelsbergbasalts. (Siehe auch die geologische Exkursion zwischen Bergheim und Bleichenbach in den WetterAusflügen oder im Internet unter www.wetteraukreis.de)

Die Hauptstraße in Bergheim heißt „Im Bleichetal“. Wir gehen hier nach rechts (5) und an der Abzweigung in Richtung Ortenberg (Am Borngarten) nochmals nach rechts. Hinter dem Bürgerhaus nehmen wir links den Radweg (6), der ein kleines Stück der Landesstraße folgt und dann nach links abknickt, vorbei am Hundesportplatz. Jetzt befinden wir uns im Bleichenbachtal. Wir folgen dem Bach noch eine ganze Weile, lassen ihn aber links liegen, bevor wir in das gleichnamige Dorf kommen.

Vorbei an der Kläranlage kommen wir auf unserem bequemen Asphaltweg bis an eine Brücke, vor der wir nach rechts auf den Wiesenweg schwenken(7). Jetzt passieren wir zwei Fischteiche und nehmen am Ende des zweiten Teichs den Weg rechts, leicht bergan, in den Wald (8). Wenn wir den Wald verlassen, stoßen wir bald auf einen asphaltierten Weg, den wir vom Hinweg schon kennen. Direkt an einem markanten Walnussbaum wenden wir uns in einem scharfen Linksknick auf dem Wiesenweg bergab (9).

Kurz bevor wir auf die Landesstraße, die Bleichenbach mit Bergheim verbindet, stoßen, gehen wir nach rechts zwischen den Gärten und dann am Sportplatz vorbei (10). Wir stoßen auf die Bundesstraße 457, die wir schon einmal überquert haben, überqueren sie wiederum und gehen nach links in den Ort hinein. Wir durchwandern das Dörfchen, das wahrscheinlich schon in der jüngeren Steinzeit besiedelt war. Die erste urkundliche Erwähnung freilich fand im Jahre 1219 statt. Die 800-Jahr-Feier steht also in Kürze an. Der größte Ortenberger Stadtteil zählt heute knapp 1.500 Einwohnerinnen und Einwohner.

Wir überqueren bei unserer Wanderung die steinerne Bleichenbachbrücke nach rechts (11) und gehen dann links, vorbei an der Feuerwehr, und sind nach wenigen Metern zurück an unserem Ausgangspunkt, am ehemaligen Raiffeisengebäude und dem Atelier der Künstlerin. Karte als PDF

Der WetterAusflug

Vom Gederner See durch die Talauen von Nidder und Hillersbach

Weglänge: 11,5 Kilometer, 360 Höhenmeter
Reine Gehzeit: 2 ½ Stunden
Anfahrt: über die B 275 in Gedern Richtung Gederner See
Parkplatz:
Startpunkt: Parkplatz Gederner See
ÖPNV-Verbindungen: Buslinien  23 und 24 der VGO von Büdingen und 22 von Ortenberg

Karte als PDF


Bei der Orientierung unserer heutigen Wanderung haben wir es einfach: Im Wesentlichen folgen wir dem „grünen Dreieck“ und dem „schwarzen S“, markiert vom Vogelsberger Höhenclub und dem Bischofsstab der Bonifatiusroute.

Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Gederner See, einst das absolute touristische Zentrum in der Wetterau. Bevor Lastminute Reisen und Pauschalangebote die Menschen in Urlaubsregionen nach Spanien, an die Türkische Riviera oder an das Rote Meer lockten, verhieß ein Badeurlaub am Gederner See die Erfüllung aller Urlaubswünsche. Selbst Elvis Presley hat während seiner Militärzeit hier mehrfach Station gemacht. Eine Metallplatte auf dem Campingplatz erinnert an den Meister des Hüftschwungs, der Ende der 1950er Jahre in Friedberg seinen Militärdienst ableistete.

Vom Parkplatz aus passieren wir die Anmeldung des Campingplatzes und haben gleich einen schönen Blick auf den einzigen Badesee in der Wetterau. Zwei Hektar groß ist er und zieht noch heute bei gutem Wetter viele Sonnenanbeter und Wasserfreunde an.

Vorbei an dem Denkmal zu Ehren von Elvis Presley (1) gehen wir hinter dem Restaurant links durch das Tor leicht bergan. Kurz bevor wir zum Ende des Campingplatzes kommen, gehen wir links, vorbei an weiteren Wohnwagen auf dem weitläufigen Gelände. Hier haben sich viele Dauercamper eingerichtet, die Grundstücke sind liebevoll hergerichtet.

Am Ende des Campingplatzes stoßen wir auf einen schmalen Waldpfad, den wir ein Stück entlanggehen. An der ersten Kreuzung halten wir uns links, auf einem breiten Wirtschaftsweg. Das „grüne Dreieck“ weist uns den Weg durch einen alten Buchenwald mit prächtigen Bäumen.

Unser Wegweiser führt uns in die Nidderaue, das schönste Tal im Gederner Raum (2). Peter Hämmerle, Wanderwart beim Vogelsberger Höhenclub ist mitverantwortlich für die Auszeichnung dieses Weges. Überhaupt haben wir Organisationen, wie dem Vogelsberger Höhenclub oder auch dem Taunusclub, viel zu verdanken, ohne sie und die angeschlossenen Wandervereine wäre die Auszeichnung solcher Wege wohl kaum denkbar. Das alles findet auf ehrenamtlicher Basis statt. Menschen wie Peter Hämmerle investieren viel Zeit dafür, dass andere bequem ihre Wanderungen machen können.

Wir verlassen das Niddertal wieder leicht bergan gehend, überqueren die mit dem Bischofsstab gekennzeichnete Bonifatiusroute und treten wieder aus dem Wald heraus, um uns links haltend an dessen Rand weiterzugehen. Teilweise sind die Wege nur wenig begangen, dafür von Brennnesseln bewachsen. Unser Weg wird weiterhin vom „grünen Dreieck“, das übrigens den Weg von der Wetterau in den Spessart weist, begleitet.

Vom Waldrand aus wenden wir uns nach rechts und sehen einen kleinen Weiler, Streithain (3). Eine Hand voll Häuser liegt hier am Hillersbach, dem zweiten schönen Tal, das wir heute sehen. Wir laufen aber nicht hinunter in das Tal, sondern gehen an der ersten Kreuzung nach links und bleiben oberhalb des Bachtals (4).

Jetzt laufen wir in Richtung Glashütten, das zur Gemeinde Hirzenhain gehört. Wie der Name schon sagt, wurde hier einst Glas hergestellt. Die ausgedehnten Wälder lieferten die Energie zum Betrieb der Glashütte. Im 18. Jahrhundert schliesslich war der Wald weitgehend verschwunden, sehr schnell musste man lernen, wie wichtig ein gesunder Wald für den Wasserhaushalt ist. Es kam in der Folge zu einigen schlimmen Überschwemmungen. Die Produktionsstätte  ist längst aufgegeben.

Wir wandern vom Hillersbachtal, entlang des „grünen Dreiecks“, bergauf und folgen dann dem Weg in Richtung Glashütten. Unser Wanderweg führt oberhalb des Dorfes entlang (5), von wo aus wir einen schönen Blick auf den Gederner Stadtteil Steinberg haben. Wir laufen jetzt schon ein ganzes Stück auf der Bonifatiusroute, mit der wir die Landesstraße überqueren, die Steinberg mit Glashütten verbindet.

Am Waldrand führt die Bonifatiusroute weiter geradeaus, wir aber wenden uns nach links und folgen dem Metallschild, das die Richtung „Zur Weidenkirche“ ausweist (6). Hier haben wir noch einmal einen herrlichen Blick auf Steinberg und die Nidderaue.

Auf unserem Weg überqueren wir die historische „Eselsbrücke“ über die Nidder (7)ein beliebtes Fotomotiv. Wir laufen in den Ort hinein und gehen jetzt ein Stück entlang der Landesstraße. Im Ort macht dieser einen scharfen Rechtsknick und bald darauf einen Linksknick. Hier laufen wir weiter geradeaus und sehen schon die Schilder, die uns zur Weidenkirche führen. Eine Kirche für Open-Air-Gottesdienste unter einem Weidengeflecht(8). Die Kirche kann auch für besondere Anlässe, wie etwa Hochzeiten, genutzt werden.

Wir gehen jetzt die Straße zurück und an dem Wegweiser „Zur Gaststätte Adler“ nach rechts. Unmittelbar hinter dem Friedhof gehen wir halblinks (9), vorbei an Weiden und sind bald wieder im Wald. Unser Wanderzeichen ist jetzt das „VV“, in rot und in grün, das den Vulkanring Vogelsberg ausweist. Unmittelbar hinter dem Spießweiher biegt das „VV“ nach rechts ab, wir aber halten uns halblinks, oberhalb des Spießbachs, und gehen immer geradeaus(10).

Nach einigen hundert Metern sehen wir linker Hand das Feriendorf mit den charakteristischen Bungalows(11). Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zum Gederner See und zu unserem Parkplatz.

Tipp: Wer in Gedern ist, der sollte auch unbedingt das Schloss anschauen. Mehr Informationen unter: www.wfg-wetterau.de

Vulkanradweg

Einst schnaufte auf der Strecke die Dampflok zwischen den kleinen Orten, den Wäldern und den weiten Feldern. Heute sind es die Radfahrer und Inline-Skater, die vor allem an den Wochenenden für reichlich Verkehr zwischen Lauterbach und Stockheim sorgen. Der Vulkanradweg ist ein beliebtes Ausflugsziel geworden. Die Idee war einfach und genial zugleich. Die ausgediente Bahntrasse der Oberwaldbahn zwischen Lauterbach und Glauberg bot die richtigen Voraussetzungen für eine perfekte Radstrecke: wenig Steigung, schöne Aussichten und eine ideale Streckenführung durch den Vogelsberg. Ende der neunziger Jahre haben die Bauarbeiten begonnen. Auf die Trasse kam eine Asphaltdecke, Hindernisse wurden beseitigt  und Schilder angebracht. Viel Werbung war eigentlich gar nicht nötig, es sprach sich schnell herum, dass der Vulkanradweg ein ideales Freizeitvergnügen ist. Vorbei am Schloss Eisenbach endete die Strecke zunächst bei Grebenhain. Der Erfolg machte vieles möglich und so beschlossen die verantwortlichen Politiker, die Strecke bis nach Glauberg auszubauen. Mittlerweile hat der Vulkanradweg eine Gesamtlänge von 68 Kilometer. Eine Karte und Hinweisschilder geben Auskunft über die Orte entlang der Strecke, über Sehenswürdigkeiten und Wissenswertes. Zahlreiche Lokale haben sich auf die Freizeitsportler eingerichtet und bieten Stärkungen sowie die eine oder andere Bank zum Ausruhen. Vom 1. Mai bis Ende Oktober bringen an Wochenenden die Busse des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, der VogelsBerger Verkehrsgesellschaft und der Wetterauer Verkehrsgesellschaft Inline-Skater und Radfahrer samt Räder zu den Ausgangspunkten des Weges. Wer möchte, der kann sein Auto an einer Haltestelle parken, per Bus auf den Hoherodskopf, nach Lauterbach oder zu zahlreichen anderen Haltestellen  fahren und dann zu seinem Auto zurückradeln.  Direkten Einstieg in den Vulkanradweg von der Schiene hat man in Glauburg-Stockheim und in Lauterbach. Mittlerweile hat sich in der gesamten Region ein gut ausgebautes Radwegenetz entwickelt. Anschluss vom Vulkanradweg hat man zum Südbahnradweg nach Wächtersbach  in den Main-Kinzig-Kreis und zum Hoherodskopf-Steig. Anschlüsse gibt es auch zu den Hessischen Radfernwegen.  
Mehr Information und Bestellservice für Karten und Broschüren:

www.vulkanradweg.de
Region Vogelsberg Touristik GmbH
Vogelsbergstraße 137a
63679 Schotten
info@vulkanradweg.org
Telefon 0 60 44/96 48 48
Telefax 0 60 44/ 96 48 49

Vogelsberger und Wetterauer Vulkan-Express:
Vom 1. Mai bis Ende Oktober  fahren die Busse des Vogelsberger und Wetterauer Vulkan-Express an Samstagen, Sonn- und Feiertagen im 1- bis 2-Stunden-Takt zum Hoherodskopf und anderen angebundenen Ausflugszielen und natürlich wieder zurück. Alle Vulkan-Express-Busse sind mit komfortablen Radanhängern ausgestattet. Die Mitnahme der Fahrräder erfolgt kostenlos von allen Haltestellen, die in den  Fahrplänen genannt sind. Reservierungen für Gruppen empfohlen.


 

  

Regionalmanagement Oberhessen

Geschäftsstelle
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Europäischer Landwirtschaftsfonds für
die Entwicklung des ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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Redaktion  Oberhessen.de

Christian Renner: 06043-950732 oder E-Mail: redaktion@oberhessen.de

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Gudrun Haas:06044/964407 oder E-Mail: info@oberhessen.de


Regionalforen

Etwa 150 Besucher konnte Ulrike Pfeiffer-Pantring, Vorsitzende des Vereins Oberhessen, begrüßen auf dem Regionalforum in Wallernhausen begrüßen. Die Folien der Vorträge gibt es hier als Download.


Internationaler Frauentag in Oberhessen

Auch in 2012 gibt es zum internationalen Frauentag zahlreiche Verantstaltungen in Oberhessen. mehr...


Wandern in Oberhessen

Durch die herrliche Natur

Es gibt wohl keine bessere Möglichkeiten, eine herrliche Region zu entdecken als mit einer schönen Wandertour. In Oberhessen gibt es viele Wanderweg mehr ...


Landesmuseum

Keltenwelt Glauberg

Mehr als 50.000 Besucher in den ersten vier Monaten. Das neue Museum auf dem Glauberg ist ein Publikumsmagnet. mehr ...


Unternehmensdatenbank

Produkte und Dienstleistungen

Sich suchen den passenden Handwerker, ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung? In der Unternehmensdatenbank Oberhessen werden Sie fündig. mehr...


Blick in die Geschichte

Museen in Oberhessen

Feuerwehrmuseum, Metzgermuseum, 50er-Jahre-Museum, Römer, Kelten und alte Druckereien - die Museen in Oberhessen bieten einen spannenden Blick in die Geschichte unserer Region. mehr...


Neues aus der Region

Das Oberhessen-Magazin

Dreimal im Jahr erscheint das Oberhessen-Magazin mit Geschichten aus der Region, reichlich Infos und einem Veranstaltungskalender. mehr...


Jetzt schon anmelden

Oberhessen-Messe in Nidda

Vom 11. bis zum 13. Mai 2012 findet in Nidda wieder eine Oberhessen-Messe statt. In den vergangenen Jahren konnte diese größte Messe ihrer Art in der Region Oberhessen über 10.000 Besucher anlocken. Aussteller können sich jetzt bereits anmelden. mehr...

 


 



Termine in Oberhessen

23. Februar 2012, 20:00 Uhr
Kursaal Bad Salzhausen
Nidda erlesen: Zsuzsa Bánk – „Die hellen Tage“

24. Februar 2012, 20:00 Uhr
Parksaal, Bad Salzhausen
Jugendliteraturpreis 2011 der OVAG

25. Februar 2012, 20:00 Uhr
Kleinkunstbühne Fresche Keller, Ortenberg
Stefan Ebert »Du kannst nicht alle haben«

26. Februar 2012, 10:00 Uhr
Landesmuseum Keltenwelt am Glauberg
„Eiswunder“ in der Keltenwelt am Glauberg

01. März 2012, 20:00 Uhr
Büdingen, Sitzungssaal im Heuson-Museum
„Heinz Strunk in Afrika“

03. März 2012, 15:00 Uhr
Modellbahnhof, Stockheim
Vorlesen für Kinder

04. März 2012, 10:00 Uhr
Kurallee Bad Salzhausen
Bauernmarkt

04. März 2012, 19:00 Uhr
Kursaal Bad Salzhausen
Frühlingskonzert mit dem Kammerorchester Nidda

08. März 2012, 19:00 Uhr
Landesmuseum Keltenwelt am Glauberg
Die Freilegung und Restaurierung der Funde aus dem Fürstengrabhügel

09. März 2012, 20:00 Uhr
Kleinkunstbühne Fresche Keller, Ortenberg
PauL – Poesie aus Leidenschaft »DichterLoh«

10. März 2012, 10:00 Uhr
Schloss Gedern, Wappensaal
"Frauenfrühstück & Comedy"

10. März 2012, 20:00 Uhr
Lokschuppen Nidda
Jazztalk mit Roger Willemsen - „Roger Willemsen legt auf“.

11. März 2012, 12:00 Uhr
Büdingen, Oberhof/ Pferdestall
Trommel- und Gesangsworkshop

11. März 2012, 14:00 Uhr
Bushaltestelle am Festplatz, Altenstadt - Lindheim
Auf den Spuren der Kelten

11. März 2012, 19:00 Uhr
Büdingen Oberhof, Pferdestall
Weltmusikkonzert „La Ritma – Voice Percussion and more

13. März 2012, 20:00 Uhr
Büdingen, Sitzungssaal des Historischen Rathauses
Büdingen vor 300 Jahren, vom Leben in einer kleinen Residenz um 1700

17. März 2012, 20:00 Uhr
Kleinkunstbühne Fresche Keller, Ortenberg
Manfred Maurenbrecher »Wallbreaker«

21. März 2012, 20:00 Uhr
Büdingen, Aula des Wolfgang-Ernst-Gymnasiums
Ernst Fritz-Schubert: „Glück kann man lernen“

24. März 2012, 14:30 Uhr
Schotten - Hoherodskopf
Wilde Wald- und Wiesenzeit

24. März 2012, 19:30 Uhr
Büdingen, 50er-Jahre-Museum
Eine Hommage an Freddy Quinn & Hans Albers - live gesungen

29. März 2012, 16:00 Uhr
Vorstadt Büdingen
300jähriger Geburtstag des Toleranzpatentes

29. März 2012, 18:00 Uhr
Heuson-Museum Büdingen
Ausstellungseröffnung im Heuson-Museum

29. März 2012, 18:00 Uhr
Büdingen
Latenightshopping „Bunt und Barock“

29. März 2012, 20:00 Uhr
Büdingen, Willi-Zinnkann-Halle
Manfred Krug: "Schweinegezadder"

30. März 2012, 20:00 Uhr
Marienkirche, Schlossplatz, Ortenberg
Quadro Nuevo »Grand Voyage«