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Arbeiten in Oberhessen 

Landrat Arnold: „Gewerbeverein Oberhessen wirbt für regionalen Einkauf“


Der Gewerbeverein Oberhessen will eine Zeitschrift erstellen, die für Handel, Handwerk und Gewerbe und den Einkauf in der Region werben soll. „Mit knapp 7.000 Euro wird das Projekt des Gewerbevereins Oberhessen von der Europäischen Union zur Förderung der Binnenwirtschaft unterstützt.“, so Landrat Joachim Arnold bei der Übergabe des Förderbescheides. „Wir sind dankbar für diese Unterstützung, denn uns kostet die Realisierung der Zeitschrift rund 26.000 Euro. Sie soll baldmöglichst erscheinen und an alle Bürgerinnen und Bürger der Region Oberhessen in der östlichen Wetterau verteilt werden.“, kündigen die Herausgeber der Informationsschrift, der 1.Vorsitzender Gewerbeverein Nidda Bernd Herche und der 2. Vorsitzender Gewerbeverein Schotten Ralph Koster, an.


„Dieser östliche Bereich der Wetterau ist zum größten Teil schon seit 30 Jahren von einem stetigen Verlust an Wirtschaftskraft, einem schleichenden Abbau von Arbeitsplätzen und seit jüngster Zeit auch von einer zunehmenden negativen demografischen Entwicklung betroffen“, erläutert Landrat Arnold die Ausgangssituation. Mit der Zeitschrift, die der Gewerbeverein Oberhessen in Eigenregie erstellt und von ihm herausgeben wird, soll Gewerbe, Einzelhandel und Dienstleister in der Region Oberhessen gestärkt werden. „Wir wollen so die überörtliche Zusammenarbeit der Firmen und Gewerbevereine in der Region fördern und dem Verbraucher deren große Leistungsbreite im Verbund bewusst machen. Die Angebotspalette attraktiv und direkt präsentieren, der Bevölkerung Orientierung über die Vielfalt und die Kompetenzen der Betriebe an die Hand geben steht dabei genau so im Vordergrund wie die gezielte Information über das Leistungsprofil, Kompetenz und Anschrift der einzelnen Betriebe“, beschreibt Landrat Arnold die Idee des bewusst interkommunal angelegten Projektes.

Landrat Arnold: Gezielt in der Region kaufen

„Um das Geld im regionalen Wirtschaftskreislauf zu halten, müssen wir zuerst alles versuchen, dass die Menschen bei ihrem Kaufverhalten und Auftragsvergaben zuerst die Angebote in der Region anvisieren. Dass sie ihren Blick bei der Suche nach Leistungen und Waren auf Produkte richten, die vor Ort und in der Region erbracht werden. Mit dieser neuen Informationsschrift erhalten sie erstmals einen kompakten, gebündelten Überblick über die Vielfalt der Offerten von Handwerk, Einzelhandel und Dienstleister in ihrer Nähe“, zeigt sich Arnold überzeugt vom Konzept der geplanten Zeitschrift. 

Gemeinsam sind wir stark

Neben der Kundeninformation sollen aber auch weitere Gewerbevereine als Partner für den Gewerbeverein Oberhessen gewonnen werden. Der Wetterauer Landrat, für den Wirtschaftsförderung Chefsache ist, weist auf die Notwendigkeit hin, die Kräfte zu vereinen. „Wenn jeder nur für sich alleine wirbt, ist das eine Verschwendung von Kraft und Geld. Gemeinsam können alle mehr erreichen. Deshalb ist es sinnvoll und förderungswürdig, dass die Gewerbevereine in der Region Oberhessen in gemeinsamen Projekten zusammengeführt werden.“

„Ein weiterer Weg in diese richtige Richtung ist die Ausrichtung der Oberhessen Messe als regionales Schaufenster. Die Bündelung des Marketings, Förderung von Kooperationen und Einkaufsgemeinschaften, Fort- und Weiterentwicklung Hand in Hand und die gemeinsame Präsentation bei Messen und Ausstellungen sind weitere Aspekte dieser zu befördernden Zusammenarbeit.“, so Arnold abschließend einen Ausblick auf noch an zu gehende Gemeinschaftsprojekte wagend.
 

Online-Shopping in Oberhessen

Das Internet gewinnt auch für den Einzelhandel eine immer größere Bedeutung. Viele Menschen ziehen es vor, am Wochenende oder am Abend gemütlich in den eigenen vier Wände zu sitzen, sich Waren am PC anzuschauen und diese dann per Klick zu bestellen. Oft haben dann die örtlichen Einzelhändler das Nachsehen. Das soll mit dem neuen Online-Shoppingportal Oberhessen künftig anders werden. 

Landrat Joachim Arnold mit IHK Hauptgeschäftführer Dr. Matthias Leder und Wirtschaftsförderer Christian Agne.
"Einkaufen und trotzdem in Oberhessen bleiben, das ist eine prima Idee", findet Landrat Joachim Arnold, der dieser Tage einen Förderbescheid an die Wirtschaftsförderung Wetterau übergab, die das regionale Online-Shoppingportal aufbauen will. "Ziel ist es, ein zentrales Portal zu schaffen, bei dem alle regionalen Händler, Handwerker und Dienstleister ihre Produkte und Waren den Kundinnen und Kunden aus der Region, aber auch darüber hinaus anbieten können." 

Annehmlichkeiten des Online-Shoppings mit den Vorzügen der Angebote aus der Region verbinden 

Neben der Teilnahme an dem zentralen Portal kann jedes Unternehmen auch den eigenen Shopbereich der zentralen Plattform noch auf der eigenen bestehenden Firmen-Homepage integrieren. Unter "www.einkaufen-oberhessen.de" können dann die Kundinnen und Kunden die Annehmlichkeiten des Online-Shoppings mit den Vorzügen der Angebote aus der Region verbinden. Der Vorteil liegt vor allem darin, dass die Anbieter bekannt sind, sodass im Zweifel oder bei Reklamationen auch persönliche Gespräche möglich sind. 

Die Vorteile für die Händler liegen auf der Hand: Auf der einen Seite haben sie einen hochwertigen Zugang zu dem wachsenden Onlinemarkt, gleichzeitig können sie gemeinsam mit anderen auf einer Plattform werben und ihre Bekanntheit steigern. Die Kosten werden auf viele Schultern verteilt. Wie Landrat Joachim Arnold nach einem Gespräch mit Projektmanager Christian Agne von der Wirtschaftsförderung Wetterau bekannt gab, sollen die Arbeiten für das Onlineportal zügig vorangetrieben werden. Zuvor aber muss noch die Finanzierung geklärt werden. "Ich bin optimistisch, dass die Gewerbetreibenden die Vorteile des Portals erkennen", so Christian Agne. "Noch in diesem Jahr sollten dann die ersten Einkäufe möglich sein", hofft Landrat Arnold.

 

 

Hilfe für Existenzgründer

Sie wollen sich selbstständig machen und haben dazu noch viele Fragen? Dann hilft Ihnen vielleicht ein Berater weiter. Die Wirtschaftsförderung Wetterau hat einen neuen Service auf ihrer Internetseite eingerichtet. In eine Datenbank findet man alle Existenzgründer-Berater der Region.

Hier geht es zur Datenbank: www.wfg-wetterau.de

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Neue naturwissenschaftliche Räume für Gesamtschule Konradsdorf

"Alles neu macht der Mai", heißt es in der alten Volksweisheit. Jetzt hat es doch ein bisschen länger gedauert bis ein Termin gefunden wurde "aber der Freude über die neuen Räume tut das keinen Abbruch", sagte Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith bei der heutigen (18. Juni) Einweihung der naturwissenschaftlichen Fachräume an der Gesamtschule Konradsdorf. Ebenfalls eingeweiht wurde der neu geschaffene Bolzplatz den die Gesamtschule gemeinsam mit der benachbarten Erich-Kästner-Schule nutzt.

Die Erneuerung der naturwissenschaftlichen Räume in der Gesamtschule Konradsdorf war allerdings auch längst überfällig. Die Schule wurde 1974 als Hauptschule mit integrierter Förderstufe eröffnet. Zwei Jahre später erhielt die Schule ihren Status als Gesamtschule und vor genau zehn Jahren kam die gymnasiale Oberstufe hinzu. "Einige Zeit konnte noch improvisiert werden, jetzt war die komplette Erneuerung der Fachklassenräume notwendig", erläutert Schulbaudezernent Oswin Veith in einer Presseerklärung.

Insgesamt wurden drei Hörsäle für Chemie, Biologie, Physik, ein Vorbereitungsraum für die drei Fächer und vier naturwissenschaftliche Übungsräume renoviert und neu eingerichtet. "Dabei haben wir uns an der für die Wetterauer Schulen festgelegten Musterausstattung für naturwissenschaftliche Fachräume orientiert", berichtet der Dezernent.

Im Rahmen eines Workshops mit Fachlehrkräften aller Schulformen und mit Beteiligung des Staatlichen Schulamtes und des Einrichtungsbeirates für die Schulen des Wetteraukreises wurde die Notwendigkeit der Ausstattung festgelegt, eng orientiert an den Lehrplänen der hessischen Schulen.

Im Einzelnen handelt es sich um ein modulares, oberfluriges Medienversorgungssystem, das bereits seit mehreren Jahren erfolgreich an den Schulen des Wetteraukreises eingesetzt ist. Durch die Versorgung mit Energie von oben und ein bewegliches Mobiliar sind die Fachräume multifunktional und barrierefrei zu nutzen.

Die Fachräume bieten somit die Möglichkeit eines zukunftsorientierten Fachunterrichts mit dem Schwerpunkt auf Schülerübungen. Ein fahrbarer Gasabzug ergänzt die Einrichtung und kann bei Bedarf im Chemiehörsaal, im Chemieübungsraum und im Vorbereitungsraum eingesetzt werden.

Alle Fachräume und angrenzenden Klassenräume wurden mit einem Funknetzwerk ausgestattet und an das EDV-Netzwerk der Schule angebunden. Für die Renovierungsarbeiten und die Einrichtung hat der Wetteraukreis rund 700.000 Euro in der Schule investiert. "Gut angelegtes Geld", wie der Schulbaudezernent überzeugt ist.

Bolzplatz für zwei Schulen

Für das Bewegungsbedürfnis der Schülerinnen und Schüler ist die Außensportanlage gut geeignet, die jetzt durch einen Bolzplatz ergänzt wird, den Erich Kästner-Schule und Gesamtschule Konradsdorf gemeinsam benutzen werden. Notwendig wurde der Bau durch die Erweiterung der Erich-Kästner-Schule wobei ein Teil der Spiel- und Sportfläche überbaut wurden.

In den vergangenen Wochen wurden hier auf einer Fläche von ca. 12.500 m2 rund 1.700 m3 Erde bewegt. Entstanden ist eine ebene, in das Gelände eingebundene Fläche von 40 x 70 m, hinzukommen noch einige Nebenflächen. Da der anstehende Boden sehr nässeempfindlich ist, wurde die Fläche des Spielfeldes aufbereitet und mit 650m Drainage versehen, "damit haben wir die Nutzungsdauer erhöht. und der Sportunterricht muss nicht allzu oft wegen schlechten Bodenverhältnissen gestrichen werden".

Der Zugang zu dem Spielfeld wurde direkt über die Böschungen von dem unterhalb liegenden Kleinspielfeld geschaffen, damit kein Umweg über die Strassen notwendig wird. Zu der Maßnahme gehörte auch eine Wind- und Sichtschutzpflanzung mit der das Grundstück abschließend eingerahmt und auch optisch dem Schulstandort eingegliedert wurde.

Die Kosten für diese Baumassnahme bezifferte Veith auf rund 125:000 Euro.

Eine neue regionale Bierspezialität: das historisch gebraute "Glauberger Keltenfürst"

Die Niddaer Marktbräu GmbH wird demnächst in Kooperation mit der Archäologischen Park Glauberg gGmbH ein besonderes Bier auf den Markt bringen. Das "Glauberger Keltenfürst" wird aus Urgetreide hergestellt, wie es die Kelten schon vor 2500 Jahren praktiziert haben. Das Bier soll aber nicht nur einen historischen Bezug zu den Kelten am Glauberg besitzen, sondern auch über eine ganz eigenständige Geschmacksnote verfügen. "Das Bier mit Anteilen aus Dinkel, Emmer und Einkorn, naturtrüb belassen, wird einen hohen ernährungsphysiologischen Wert besitzen", wie die Geschäftsführerin und Inhaberin der Niddaer Marktbräu, Frau Steffi Lupp, hervorhob. Frau Steffi Lupp und der Geschäftsführer der Archäologischen Park Glauberg gGmbH, Herr Bernd-Uwe Domes, sind sich darin einig, „dass das Bier vor allem aber richtig gut schmecken muss".

In der Gasthofbrauerei zur Traube trafen sich die Gesellschafter der Archäologischen Park Glauberg gGmbH und weitere Beteiligte zu einer „Bierprobe“. Frau Lupp und Ihr Mitarbeiter Herr Esposito stellten die verschiedenen Biersorten und ihre Brauverfahren vor. Alle Biere hatten unterschiedliche Geschmacksprofile, die von „fein elegant“ bis „kernig“ reichten. Die Biere mundeten den Gästen hervorragend. Es kristallisierten sich schnell Favoriten unter den angebotenen Bieren heraus. Herr Landrat Rolf Gnadl forderte: „Das Bier muss vor allem den Leuten schmecken, denn es soll sich ja auch wirtschaftlich rechnen“. Herr Bürgermeister Mordier favorisierte ein eher leichtes, wohlschmeckendes Bier. Herr Erk vom Heimat- und Geschichtsverein stellte den besonderen Geschmack, durch den sich das neue Bier auszeichnen müsse, in den Vordergrund. Frau Dr. Rupp, stellvertretende Landesarchäologin, fand die angebotenen Biere köstlich und hob die Verschiedenheit der Geschmacksrichtungen hervor. Sie lobte auch den authentischen Bezug zwischen Produkt (Bier) und „historischem Partner“ (Keltenfürst), denn den Anbau von Getreide und die Herstellung von Bier hätten auch die Kelten schon gekannt.

Die Niddaer Marktbräu GmbH will das „Glauberger Keltenfürst“ noch in diesem Sommer auf den Markt bringen. Es soll als Flaschen- und Fassbier angeboten werden. Schrittweise will die Niddaer Marktbräu GmbH eine Vertriebskette aufbauen. Selbstverständlich wird das Bier im Pavillon des Archäologischen Parks und später auch im Museumsshop zu erhalten sein. Weitere Vertriebstellen in der Region können sich beteiligen.

Für Bernd-Uwe Domes ist das „Glauberger Keltenfürst“ nicht nur ein gelungenes touristi-sches Werbeprodukt, sondern auch ein gutes Beispiel dafür, wie unsere Region von gezielter Produktwerbung in Verbindung mit ihren einzigartigen Kulturschätzen profitieren kann. Frau Lupp wünscht sich, dass mit Unterstützung der keltischen Funde vom Glauberg eine regional-typische Biermarke etabliert werden kann. Außerdem unterstütze sie damit die gemeinnützige Archäologische Park Glauberg Gesellschaft, die von jeder verkauften Flasche finanziell profi-tieren werde. Beide betonen, dass man das Projekt mit großem Optimismus angehe. Zunächst habe man vor allem an eine regionale Verbreitung des Bieres gedacht.

Sanierung Kurhaushotel: Gründlich und mit viel Liebe zum Detail

Noch benötigen einige Wände ein wenig Farbe und die eine oder andere Tür fehlt. Aber das sind eher Kleinigkeiten im Vergleich zu dem, was in den vergangenen Monaten in den beiden Flügeln des Bad Salzhäuser Kurhaushotels passiert ist. Da wurden Decken erneuert, alte Dielenböden ersetzt und Wände heraus gebrochen. Elektro- und Sanitärinstallation wurden erneuert, neue Fenster eingebaut und Dächer gedeckt. Auch der zweite Bauabschnitt war gründlich. „Wir wollten keine kosmetischen Ausbesserungen, sondern eine Grundsanierung, die langfristig die Qualität und die Vermarktung des Gebäudes sichert“, erläutert Bürgermeisterin Lucia Puttrich bei einem Besuch auf der Baustelle. Was schon beim ersten Bauabschnitt gelungen war, das konnte das Niddaer Architekturbüro von der Heid auch bei der Sanierung der beiden Flügel einhalten: die Sanierung wird im festgelegten Zeitrahmen abgeschlossen sein und der Kostenrahmen wurde eingehalten. Das ist bei einem historischen Gebäude gar nicht so selbstverständlich, wie Hubertus von der Heid vom gleichnamigen Architekturbüro erläutert. „Man weiß bei einem alten Objekt nie, was sich hinter dem Putz verbirgt. Beispielsweise mussten wir im Ostflügel die gesamte Decke erneuern. Die alte Decke war so marode, dass die statischen Anforderungen nicht mehr erreicht wurden.“
Es gab aber auch historische Elemente, die nicht so radikal erneuert wurden. Ganz im Gegenteil. Die Fenster in den Arkaden zwischen dem Hauptgebäude und den beiden Flügeln wurden mit viel Liebe zum Detail restauriert. Es sind die original Fenster aus dem Jahr 1835, also dem Jahr, in dem die beiden Gebäudeflügel an das Hauptgebäude angebaut wurden. Das Hauptgebäude ließ Großherzog Ludewig I  1827 errichten. Es bildet seit dieser Zeit nicht nur den architektonischen Mittelpunkt des kleinen aber charmanten Kurortes.
Dank des jüngsten Sanierungsabschnittes lässt sich das Kurhaushotel nun perfekt als Tagungsstätte präsentieren und vermarkten. Es stehen nicht nur ausreichend Einzel- und Doppelzimmer zur Verfügung, sondern auch moderne Seminar- und Tagungsräume. Im Westflügel sind zwei Tagungsräume entstanden, die durch eine Faltwand getrennt sind und sich flexibel zu einem großen Seminarraum kombinieren lassen. Die Zimmer wurden mit moderner Kommunikationstechnik ausgestattet. Ein Internetanschluss ist in jedem Zimmer verfügbar. Schon jetzt nutzen viele Tagungsgäste diese Option, wie Gerald Klingebiel, Pächter der Kurhaushotels, berichtet. Insgesamt verfügt das Hotel nun über 24 Einzelzimmer und 25 Doppelzimmer, also insgesamt 74 Betten.
Besonders erfreulich für Bürgermeisterin Puttrich ist die Tatsache, dass die an der Sanierung beteiligten Firmen fast ausschließlich aus Nidda und der Region stammen. „Mit der Sanierung des Kurhaushotels haben wir einen wichtigen Meilenstein für den Ort Bad Salzhausen erreicht und gleichzeitig Arbeitsplätze in der Region gesichert.“
Am 28. Februar haben auch die letzten Handwerker ihre Arbeiten beendet und das gesamte Projekt ‚Sanierung Kurhaushotel’ ist abgeschlossen. Das Haus präsentiert sich dann ganz neu mit dem typischen Charme eines historischen Gebäudes.

Schenken leicht gemacht – Gewerbeverein Nidda stellt neue Gutschein-Aktion vor

Jeder kennt das Problem: Man muss noch ein Geschenk kaufen und kann sich nicht entscheiden, ob es ein Buch sein soll, ob Blumen die bessere Wahl wären oder vielleicht Pralinen besser ankommen. Die Lösung für ein solches Problem ist ein Gutschein. Damit ist man eigentlich immer auf der sicheren Seite. Der Gewerbeverein Nidda hat am Freitag, den 27. Oktober, neue Gutscheine/-flyer und Geschenkumschläge vorgestellt. "Wir wollen es unseren Kunden so einfach wie möglich machen“, erklärt Bernd Herche, Vorsitzender des Gewerbevereins. Aus diesem Grund bekommt man beim Kauf eines Gutscheins auch gleich einen passenden Umschlag und eine Übersichtskarte aller Straßen in Nidda und den Stadtteilen samt Firmenliste mit an die Hand. Hier sind alle 105 Geschäfte aufgeführt, bei denen man die Gutscheine einlösen kann. Mit dabei sind nicht nur Einzelhandelsgeschäfte, sondern auch Handwerker, Gastronomie und Dienstleister. Wer möchte, kann den Gutschein bei einem der aufgeführten Steuerberater einlösen und damit beispielsweise das lästige Ausfüllen der jährlichen Steuererklärung vereinfachen. Auch die Montage eines Wasserhahns oder einer neuen Steckdose ließe sich mit einem Gutschein bezahlen. „Mit einem netten Begleittext auf dem Gutschein ergeben sich dann wirklich witzige Geschenkideen“, so Bernd Herche.
Bei der vergangenen Gutscheinaktion haben 44 Geschäfte mitgemacht. Dass es nun 105 Geschäfte sind, freut auch Bürgermeisterin Lucia Puttrich ganz besonders. „Das zeigt doch, dass man in Nidda gut einkaufen kann. Und es zeigt auch das tolle Engagement der Niddaer Unternehmen.“
Die Gutscheine kann man in einer Stückelung von 10,-, 15,- oder 20,- Euro bei der Volksbank und der Sparkasse und im Bürgerservice der Stadt Nidda bekommen. Im Bürgerservice kann man die Gutscheine sogar samstags kaufen. Die Stückelung hat auch den Vorteil, dass man die Gutscheine flexibel einsetzen kann. Ein Prozent des Gutschein-Erlöses spendet der Gewerbeverein Nidda an eine sozial-gemeinnützige Einrichtung der Großgemeinde.
Mehr Infos zum Gutschein gibt es direkt in der Geschäftsstelle Nidda, Bahnhofstraße 12 (Telefon 06043/400241 oder 06043/400242 oder 0160/90612320).

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