Limeshain:5.700 Einwohner
Ortsteile: Hainchen, Himbach und Rommelhausen
Gemeinde Limeshain
Am Zentrum 2
63694 Limeshain
Telefon: 0 60 48/ 96 11–0
Telefax: 0 60 48/96 11-99
www.limeshain.de
gemeinde-limeshain@limeshain.de
Die Gemeinde Limeshain liegt im Südwesten des Wetteraukreises an
der Grenze zum Main-Kinzig-Kreis, am Übergang des Ronneburger
Hügellandes zur südlichen Wetterau. Die höchsten Kuppen des Geländes in
Limeshain sind im Tertiär entstanden. Sie werden gebildet von
vulkanischen Gesteinen des Basaltes. Die Erdschichten bestehen
aus Löß und Lößlehmböden. Diese sind die fruchtbarsten Böden des
Gemeindegebietes und eine gute Voraussetzung für eine ertragreiche
Landwirtschaft. Hinzu kommt ein günstiges Klima, denn in der
Vegetationsperiode fällt der überwiegende Teil der Niederschläge.
Im Jahre 11 vor Chr. drangen Römer in germanisches Gebiet ein.
Sie planten die Eroberung Germaniens. Die Wetterau wurde von den
Römern besetzt. Sie sicherten ihr Territorium durch einen
Grenzwall, den Limes, ab. Der Limes verläuft im Wald der
Gemarkungen Rommelhausen und Himbach. Er war zur zusätzlichen
Sicherheit mit Kastellen und Beobachtungstürmen versehen. Die
Türme standen in übersehbaren Abständen. An den Kreuzungen alter
Straßen erbauten die Römer Kastelle, in denen Einsatzreserven und
oft berittene Truppen untergebracht wurden. Limeshain ist heute vor
allem durch die Nähe zu Hanau und zur A 45 eine beliebte Wohngemeinde.
Altes Rathaus in Himbach:
Das 250 Jahre alte Fachwerkhaus steht im Ortskern von Himbach.
Landarbeiterhaus mit Wiegehäuschen: Das im Jahr 1753 erbaute
Landarbeiterhaus zeugt von der Zeit, als sich Tagelöhner aus dem
Vogelsberg und dem Taunus bei den reichen Bauern um Himbach verdingten.
Barbarossabrunnen: Kaiser Friedrich Barbarossa soll der Legende nach auf einer seinen Reisen durch Rommelhausen gekommen sein. Aus dem späteren Barbarossabrunnen reichten ihm die Einwohner von Rommelhausen in einem irdenen Gefäß, das beschädigt war, einen Erfrischungstrunk. Daraufhin soll der Kaiser einen Steuererlass gewährt haben.
Der Limes: Im Wald südlich von Rommelhausen sind die Reste des
römischen Grenzwalls zu entdecken. Diese Sehenswürdigkeit gehört mit zu
dem archäologischen Rundwanderweg. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am
Sportplatz in Rommelhausen.
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